Chelattherapie

Chelattherapie

Chelattherapie und
Schwermetallausleitung

Chelatoren können Metalle im Blut binden und über die Niere zur Ausleitung bringen. Das ist besonders von Bedeutung bei Metallen, die schon in ganz geringen Mengen Krankheiten hervorrufen, Therapieblockadendarstellen können oder die Krankheiten als Katalysatoren vorantreiben, so zum Beispiel die Arteriosklerose, die Verkalkung der Blutgefäße.

Wichtig zu wissen: Schwermetalle triggern die Östrogenrezeptoren bei hormonabhängigem Brustkrebs und die Metalle gehören zwingend ausgeleitet, um ein Rezidiv bzw. eine Metastasenbildung zu verhindern.

Mögliche Ursachen der Arterienverkalkung

Die Belastung mit Umweltgiften und Schwermetallen werden kaum als Ursache genannt, eher Rauchen, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress, Diabetes.

Wie entstehen die Ablagerungen in den Gefäßen?

Die Entgiftungsenzyme können defekt sein oder nicht ausreichen oder gar ganz fehlen. Dadurch können Metalle sich im Organismus anreichern, wodurch freie Radikale entstehen können, die wiederum Zellwände schädigen. Dies kann auch an den Innenwänden der Gefäße geschehen. An den Stellen der Zellmembranverletzungen dringt Kalzium und Cholesterin in die Zellen und oxidiert. Das ist der Beginn der Plaquebildung.

Man unterscheidet zwischen weichen Plaques und festen. Die weichen Plaques sind die gefährlicheren, weil Teile der Plaques durch den Blutstrom abgerissen werden können und kleinere Gefäße komplett verstopfen. Die nachfolgenden Zellen werden nicht mehr ausreichend versorgt. Auch die Entgiftung verlangsamt sich. Der Zelltod ist die Folge. So kann es zum Untergang von Herz-Muskel-Gewebe kommen.

Andere Plaques sind in der Innenwand der Arterien und versteifen diese. Sind größere Bereiche der Arterienwände versteift kommt es zu hohem Blutdruck.

Sind Blutgefäße mehr als 70 % verstopft, entstehen die ersten Symptome einer Verkalkung der Gefäße! Davor merkt man leider noch nichts.

Mögliche Symptome:

  • Brustschmerz
  • Schwindel
  • Gedächtnisstörungen
  • Schmerzen beim Gehen
  • immer kürzere Gehstrecken ohne Schmerz

Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall

Eine Operation ist immer nur eine Notlösung und beseitigt nur an dieser einen Stelle die Behinderung der Durchblutung. Die Verkalkung zieht sich jedoch durch das gesamte Gefäßsystem. Auch nach einer Bypass-Operation oder dem Einsatz eines Stents ist deshalb eine Chelat-Therapie unbedingt notwendig, um auch noch die anderen Plaques zu erreichen, die sonst wachsen würden und weitere Gefäße verstopfen.

Die EDTA-Chelat-Therapie

Die Aminosäure Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid (EDTA) wird zusammen mit Vitaminen und Mineralien als intravenöse Infusion verabreicht. Während der 1,5-3 stündigen Infusion werden Bestandteilen der Plaques geschnappt – Metallione – und vom EDTA festgehalten. Das EDTA mit den eingeschlossenen Metallionen wird über die Nieren ausgeschieden. Die Chelat-Therapie dient zur Entgiftung von toxischen Metallen, die wir vermehrt aufgenommen haben und im Falle von fehlenden oder defekten Entgiftungsenzymen nicht ausscheiden konnten. Dies führt nicht nur zum Abbau der Plaques, sondern verhindert auch die Bildung von neuen Plaques, da metallische Katalysatoren gebunden wurden und weniger freie Radikale die Zellen bombardieren können (oxidativer Stress). Somit wird Schritt für Schritt, von Infusion zu Infusion, die normale Zellfunktion an der Arterieninnenwand wieder hergestellt.

Die Chelattherapie gibt es schon sehr lange. Sie war früher sogar Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Es gibt diverse Studien aus den 90iger Jahren, die die Verbesserung bei Gefäßerkrankungen und Krebs zeigen. Das meiste wurde im Journal of Advancement in Medicine publiziert. Wundert man sich, dass dieses gute Therapie in Verruf kam genau zu dem Zeitpunkt, als die gewinnbringenden Bypass-OP`s aufkamen?

Wir Heilpraktiker und Ärzte arbeiten nach einem festgelegten Protokoll. Nebenwirkungen wurden bei Einhaltung des Protokolls in den vielen Jahren nicht beobachtet.